Medien und Artikel
Medien und Artikel
 

Karate und Erziehung in bewegten Bildern

Es ist möglich! Genieße es... ;  )

Der neue Film zum AAT "Ausgerastet"

Opferperspektive kann Empathie stärken

Aus dem Katalog DOK Leipzig 2014

„Du bist eigentlich ein Schmarotzer und eine faule Sau.“ Im Antiaggressionstraining gibt es keine Kuschelpädagogik, sondern Klartext. Acht Jungs zwischen 17 und 22 müssen sich acht Monate lang wöchentlich zur Gruppensitzung einfinden oder anderenfalls eine Haftstrafe antreten. Sie haben geschlagen („Auf den Kopf. Wohin sonst?“), auf ihre Opfer eingetreten, sie krankenhausreif geprügelt. Wenn „der Film losgeht“ und die Wut hochzukochen beginnt („Am Hals. Mir wird’s richtig schlecht.“), werden sie zu den „tickenden Zeitbomben“, von denen Presse und Politik sprechen, seit die Gewalt eine „neue Qualität“ erreicht hat und Todesopfer forderte. 
Nun müssen sie etwas machen, das ihnen schwerfällt: über sich reden. Zu vertrauen lernen und nachzudenken, bevor man handelt. In Gesprächen und Rollenspielen werden sie mit ihren Taten, mit der Perspektive des Opfers und vor allem mit sich selbst konfrontiert. An Schmerzgrenzen geraten dabei auch die Pädagogen. Dennoch versuchen sie jede Woche neu, so etwas wie Ziele und Perspektiven zu vermitteln, wo keine sind. 
Geschickt entwickelt Uli Kick die filmischen Elemente der Therapie: das Dialogische in Interviews und Gesprächssituationen, das Kammerspielartige in der Konzentration auf wenige Personen und Orte, das Psychodrama. Und vielleicht geht es für die Jungs bei der Therapie um das Gleiche wie beim Film: einmal wirklich gesehen zu werden.
Grit Lemke

Kokushikan University Karate Club

Ein sehr schönes Beispiel aus Polen

Jan Uwe Rogge - mit viel Humor ; )

Printmedien

AAT in Nördlingen und Dillingen 2014
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Carsten Metz Dienstleistungen

Erstellt mit 1&1 IONOS MyWebsite.